GALLERIA EDIZIONI PERIFERIA

BALTHASAR BURKHARD

SCENT OF DESIRE (2 Bände)

Herausgegeben von Flurina & Gianni Paravicini
Konzept: Balthasar Burkhard, Flurina Paravicini
Gestaltung:Camillo Paravicini
Texte: Jean-Christophe Ammann
deutsch, englisch
2 Bände Softcover in Schuber, 21,0 x 26,6 cm, 64 und 80 Seiten
ISBN 978-3-907474-68-6
CHF 68,- € 45,-
November 2009


Balthasar Burkhards zwei spektakulären neuen Bildbände «Scent of desire» - einer farbig und einer schwarzweiss - zeigen das aktuelle Schaffen des Künstlers in Verbindung mit älteren Schwarzweiss-Arbeiten, in denen Körper und Landschaft zentrale Themen sind. Burkhards neueste Bilder von Blüten und Pflanzen wecken mit ihrer Sinnlichkeit sogar den Duft der Farben und überschreiten damit die Grenze der optischen Wirkung.
Balthasar Burkhard sucht in optischen Gegensätzen weniger die Unterschiede denn die gemeinsamen Muster; er erforscht in tieftönigen Bildern die Strukturen, welche im Betrachter spontane Empfindungen hervorrufen. Seine Arbeiten basieren - fern der üblichen narrativen Reportagefotografie - auf einem sinnlichen, der Malerei ähnlichen Ansatz vom abbildenden Erkunden der Realität, die in seinem künstlerischen Verständnis stets die nackte Wirklichkeit mit der emotionalen Wirkung vereint. Seine hermetischen Bilder offenbaren den poetischen Gehalt des Augenblicks; aus der offenen Landschaft wie auch aus dem klar definierten und inszenierten Sujet wie zum Beispiel den Blumenstilleben extrahiert er den „Scent of desire", den Geruch des Wunsches, des Begehrens.

«In Balthasar Burkhards Heliogravuren verkörpern Farben und Düfte ein melancholisches Moment. Es ist als würde man die Stimmen der drei Schwestern in Tschechows gleichnamigen Schauspiel, erstmals 1901 aufgeführt, hören. Der Hauch des Vergänglichen, ja, der Resignation ist diesen Bildern eigen. Aber gleichzeitig ist der Duft des Begehrens, des Blühenwollens ein starker Trieb.»
(Jean Christophe Ammann)


«In the black-and-white photographs you can feel Balthasar Burkhard standing in front of his motif. His gaze through the camera weighs, structures and composes. […] A touch of melancholy is embodied in the coloring and scent of his heliogravures. One can almost hear the voices of the three sisters in Chekhov’s eponymous drama, first performed in 1901 . The pic-tures are imbued with a breath of transience, even of resignation. But at the same time, the scent of desire, of wanting to blossom is a strong instinct.» (Jean-Christophe Ammann) Two volumes show the artist’s latest full-color work and older black-and-white photographs that focus on the body and the landscape. Burkhard’s recent pictures of blossoms and plants are of such sensual intensity that we can almost smell their colors.



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