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Esther Kempf
ALLES, WAS MAN SEHEN ODER ERFASSEN KANN, IST EIN NOMEN UND WIRD GROSS GESCHRIEBEN
Herausgegeben vom Kunstraum Walcheturm, unterstützt von der Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung. Mit einem Text (deutsch/englisch) von Bice Curiger. Gestaltung: Benjamin Roffler 72 Seiten, mit 57 Abbildungen Paperback, 20,4 x 25,5 cm Juni 2010 ISBN 978-3-907474-80-8 CHF 32.- / Euro 23.-
Das Künstlerbuch erscheint abschliessend zur Ausstellung «Als ob» im Kunstraum Walcheturm (2009), verbunden mit dem Dr. Georg und Josi Guggenheim-Preis 2008.
In Esther Kempfs Welt werden Milchtropfen zu Autos, Plastikdreiecke zu Strassen, Abflussstöpsel und abgerissene Tapeten zu imaginären Tischen, und Licht transformiert sich zu soliden Objekten. Zentrales Thema der Künstlerin ist die Wahrnehmung. Ihre Arbeiten und Installationen beschäftigen sich mit optischen Illusionen und Täuschungen von Wahrnehmung, mit Richtungsänderungen, Licht und Schatten. Nicht den Objekten selber gilt primär ihr Interesse, sondern vielmehr dem Zusammenhang zwischen den Objekten und deren Bezug zum Raum. Oft sind physikalische Vorgänge Ausgangspunkt ihrer komplexen und mehrschichtigen Installationen.
Die Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung verleiht alljährlich einen bedeutenden Preis an einen jungen Künstler / eine junge Künstlerin, verbunden mit einer Ausstellung mit (später erscheinendem) Künstlerbuch. Erstmals wurde dieser Preis - koordiniert mit der Eidgenössischen Kunstkommission - im Juni 2006 im Rahmen der internationalen Kunstmesse ART in Basel verliehen.
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