GALLERIA EDIZIONI PERIFERIA

MATTEO TERZAGHI & MARCO ZÜRCHER

THE TOWER BRIDGE E ALTRI RACCONTI FOTOGRAFICI

In Zusammenarbeit mit dem Museo Cantonale d’Arte Lugano.
Mit einem Text (italienisch) und einem Beiblatt mit Übersetzungen (deutsch / französisch / englisch).
80 Seiten mit zahlreichen Abbildungen.
Gebunden Leinen, 15,5 x 21,7 cm.
September 2009
ISBN 978-3-907474-65-5
CHF 36.– / Euro 24.–


Das neue Buch des Tessiner Künstlerduos erscheint zeitgleich zu ihrer Ausstellung im Museo Cantonale d’Arte in Lugano: «Non c’é memoria senza fantasma» – «Es gibt keine Erinnerung ohne Erscheinung» – oder auch «… ohne Gespenst» im Sinne einer Imagination, einer Einbildung. Matteo Terzaghi und Marco Zürcher spielen meisterlich mit gefundenem Material aus alten gedruckten und privaten Quellen, mit Bildern, die im Lauf der Zeit Herkunft und oftmals Grund verloren haben und nun durch Assoziation und ästhetische Fügung eine neue Heimat finden. Ohne Erläuterung und manchmal auch mit wenigen plastisch erzählenden Worten werden diese fiktiven Erinnerungen zu wirklichem Geschehen. Unser Wahrnehmen und Reflektieren hebt die Bildgeschichten auf den Status des Tatsächlichen. Die Phantome aus dem zufallsbestimmten Materiallager werden mittels künstlerischer Aktion und unserer betrachtenden Phantasie zu authentisch scheinenden Erinnerungen.

Das Buch ergänzt den im Mai erschienenen Band «Che ci faccio qui?» zu einem höchst unterhaltsamen, literarisch-bildnerischen Lehrstück über die Rohstoffe unseres Empfindens und über das Bedürfnis nach Geschichten – nach fremden und denen des eigenen Lebens. Die Werke der beiden Künstler greifen ein in unser eigenes «fantasma».


The second book by Matteo Terzaghi and Marco Zürcher is published to accompany their exhibition at the Cantonale d’Arte in Lugano: «Non c’é memoria senza fantasma» – «There is no memory without phantoms.» Once again Terzaghi and Zürcher engage in play with found material from old sources – pictures whose origins and rationale have fallen by the wayside over the years. The artists endow them with a new history through association and aesthetic providence. With no explanations and occasional, narrative words, they transform fictional memories into real events. It is our perception and our thinking that lend their picture stories the status of actuality. Like «Che ci faccio qui?», this book is an extremely entertaining, literary and visual object lesson on the raw materials of our sensations and the human need for stories about ourselves and others. The work of these two artists becomes enmeshed with our own «phantoms».



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