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    Seit 1986 zeigen wir in unserer Galerie, die immer schon unkonventionell arbeitete, Ausstellungen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, deren Sprache und Herangehensweise an Räume, Phänomene und Fragen der Zeit uns interessiert. Begonnen haben wir in der Galleria Periferia in Poschivo, am Rand unseres Landes; seit 1992 befinden sich die Galerie und der Verlag in Luzern. 

     

    SHOWROOM

    Showroom GALLERIA EDIZIONI PERIFERIA 
    Unterlachenstrasse 12
    CH-6005 Luzern

  • Beteiligung an auswärtigen Ausstellungen

    Urs Lüthi, «SPACES»
    Centre culturel suisse / Parisphoto, ab 8. 11. 2011

    Dieter Roth, «Ringe»
    mudac, Lausanne, 2. 7. bis 5. 11. 2008
    Musée des arts décoratifs, Paris, 14. 2. bis 11. 5. 2008
    Aargauer Kunsthaus, Aarau, 28. 1. bis 15. 4. 2007
    MAK, Wien, 7. 6. bis 29. 10. 2006

    Urs Lüthi, «Art is the better life»,
    Biennale di Venezia, Schweizer Pavillon, Juni bis November 2001

Hg. von: Edizioni Periferia
Hardcover, 22 × 17 cm, 384 S.
Texte: Ralf Keller, Hilar Stadler
Weitere Textbeiträge: Heiner Georgsdorf, PeterFischli, Christoph Lichtin, Rainer Michael Mason, Markus Raetz, Uli Lüthi-Willenbacher, Hubert Winter
Deutsch, englisch
Gestaltung: Urs Lüthi, Camillo Paravicini
ISBN 978-3-906016-81-8
CHF 68.– / EUR 59.–

Das Buch Printed Matter ist eine Annäherung an das Werk und an die Person Urs Lüthi, über die Zeitspanne von 1966 bis 2017. Dies geschieht mit einer repräsentativen Auswahl aus den ausstellungsbegleitenden Drucksachen, nämlich Einladungskarten, Affichen, Broschüren, Plakaten und Publikationen. Die Ephemera verdeutlichen Lüthis souveränen Umgang mit den verschiedenen Medien und sie stehen im direktem Bezug zu seinen künstlerischen Strategien. Sie sind Teil seines künstlerischen Selbstverständnisses und wurden weitgehend durch den Künstler selbst gestaltet. Diese Drucksachen ermöglichen darum einen etwas anderen, aber äusserst aufschlussreichen Überblick über Lüthis Werk.

2015
Hg. von: Kunstmuseum Luzern
Softcover, 21 × 16 cm, 136 Seiten
Design: Urs Lüthi
Texte: Urs Lüthi
Deutsch, englisch
ISBN 978-3-906016-59-7
CHF 25.– / EUR 22.–

Die permanente Installation für das Kunstmuseum Luzern präsentiert sich als Wunderkammer des Künstlers. Mit den verschiedenen Objekten wie Tierpräparaten, afrikanischen Skulpturen, Masken, Muscheln, ... gibt Urs Lüthi Einblick in sein persönliches Sammeln und lässt die  unterschiedlichsten Gegenstände zu einer eigenständigen Einheit – als Museum im Museum – verschmelzen. In der Betrachtung wird der Besucher einerseits in die Auseinandersetzung der eigenen Vergänglichkeit, des «Memento Mori», verstrickt, andererseits in die künstlerische Präsentation der «Nature Morte», beides ewige Auseinandersetzungen des Künstlers im Besonderen wie im Allgemeinen. Er beschreibt in seinen Texten die unterschiedliche Herkunft und Faszination der Objekte und lässt so den Leser und Betrachter wieder ein Stück näher in «the art of his mind» eintreten.

Wie nutzlos die menschlichen Bemühungen schlussendlich sind

2012, Hg. von Gianni & Flurina Paravicini-Tönz, Konzept: Urs Lüthi, Camillo Paravicini, Design: Camillo Paravicini, Softcover, 16 × 20 cm, 160 Seiten, Limitierte Auflage von 250 Exemplaren, nummeriert und signiert 

CHF 45.– / EUR 36.–
ISBN 978-3-906016-11-5

 

Die Bilder dieses Buches entstanden zuerst als Studien zu den sich drehenden Skulpturen der Serie «The Remains of Clarity» (Was von der Klarheit geblieben ist, 2003). In der Folge legte Urs Lüthi mehrere Bilder übereinander, um Figuren zu erzeugen, die sich nicht drehen müssen, um Bewegung zu erfahren. Sie sind eine Art Hommage an den Futurismus, die der Künstler später auch als Bronzeskulpturen umsetzte. Diese Bilder füllen die Zeit zwischen den Skulpturen der «Remains of Clarity» und den Skulpturen von «Spazio Umano». Sie stellen den Menschen in seinem Raum dar und machen seine direkte und gleichzeitig begrenzte Ausdehnung im Raum erfahrbar. Gleichzeitig lassen sie den Betrachter spüren, wie nutzlos die menschlichen Bemühungen letztendlich sind. 

 

 

Konzept & Gestaltung: Urs Lüthi und Peter Zimmermann, mit einem Text von Max Wechsler (deutsch / englisch), Hardcover (Plexiglas); 15,5 × 21,5 cm, 
224 Seiten, davon 180 farbig, 1999

Vorzugsausgabe: Das Buch, zusammen mit zwei bedruckten Frisbées in einer Einkaufstüte, nummeriert und signiert, 
Auflage: 15

ISBN 978-3-9520474-7-7
CHF 1500.– / EUR 1250.–

Eine Vitrinenskulptur mit 150 bedruckten Tassen, eine Wand voller Frisbees mit aufgedruckten «Exercises»: «In den «Placebos & Surrogates» assimiliert sich Lüthi nun den visuellen Modus der Markenartikel, der Werbung und des Designs, mit welchen Bildsprachen er das unerschöpfliche Thema der zeitgenössischen Verheissungswelten angeht. [...] Ein Placebo - lateinisch «ich werde gefallen» –, ein Medikament ohne Wirkstoff, dessen Heilkraft auf der Imagination des Benützers beruht, oder ein Surrogat, ein Ersatz für das Eigentliche, findet sich immer. Hier mischt sich Lüthi als Künstler ein, der durch seine lebenslange Verstrickung in den Komplex der «Sehn-Sucht» geradezu prädestiniert ist, dem Glückswahn auf die Spur zu helfen.» (Max Wechsler)

Multiple, 30 bedruckte Frisbées in einer Holzkassette (24×24×43 cm), grau gespritzt, Auflage 6

CHF 12000.– / EUR 10000.–

 

Eine Vitrinenskulptur mit 150 bedruckten Tassen, eine Wand voller Frisbées mit aufgedruckten «Exercises»: «In den «Placebos & Surrogates» assimiliert sich Lüthi nun den visuellen Modus der Markenartikel, der Werbung und des Designs, mit welchen Bildsprachen er das unerschöpfliche Thema der zeitgenössischen Verheissungswelten angeht. [...] Ein Placebo - lateinisch «ich werde gefallen» -, ein Medikament ohne Wirkstoff, dessen Heilkraft auf der Imagination des Benützers beruht, oder ein Surrogat, ein Ersatz für das Eigentliche, findet sich immer. Hier mischt sich Lüthi als Künstler ein, der durch seine lebenslange Verstrickung in den Komplex der «Sehn-Sucht» geradezu prädestiniert ist, dem Glückswahn auf die Spur zu helfen.» (Max Wechsler)



 

Centre culturel suisse / Parisphoto, ab 8. 11. 2011
Konzept und Gestaltung: Urs Lüthi.
Softcover (fadengeheftet) mit Innenklappen, 46,5 × 29,5 cm in einer büttenbezogenen Buchkassette. 
276 Seiten, durchgehend farbig. 
Limitierte Auflage: 400 Exemplare, nummeriert und signiert. 
2011
ISBN 978-3-907474-95-2
CHF 650.– / 542.– EUR

Urs Lüthi manifestierte seine Position als einer der markantesten Akteure internationaler Kunst zuletzt auf seinen Retrospektiven 2009 und 2010 in zahlreichen internationalen Museen. SPACES ergänzt die dazugehörende (vergriffene) Publikation «Art is the better life» durch farbige grossformatige Fotodokumente, die sich chronologisch auf Fragen der künstlerischen Inanspruchnahme des Raums konzentrieren. Das Buch, eine Retrospektive der Räume, führt wortlos und chronologisch durch Ansichten von Räumen und Installationen aus Urs Lüthis wichtigsten internationalen Ausstellungen ab 2009 und sowie deren Umgebung. Sobald der Künstler ein Werk in einen Raum platziert, verändert er diesen und macht ihn temporär zum Teil des Werks. Dies betrifft die umfassende, grosse Raumpräsentation wie auch die gezielte Positionierung eines kleinen Werks. Urs Lüthi macht sich den Raumkörper durch das Implementieren seiner Arbeiten zueigen und überwindet damit die selbstreferenzielle Schwelle zwischen dem Betrachter und den oftmals den Künstler selbst zeigenden Werken.

Die Ausstellung und das Buch «Spaces» wurden 2011 im Centre culturel suisse in Paris und 2012 im Brandts Museet for Fotokunst, Odense präsentiert.  
 


Urs Lüthi
7. – 28. 2. 2009

 

Urs Lüthi
7. 12. 2002 – 18. 1. 2003

 

Urs Lüthi, 1947 in Kriens bei Luzern geboren, lebt und arbeitet seit 1986 in München. 1963 und 1964 besuchte er die Kunstgewerbeschule in Zürich; bereits 1966 stellte er Malerei mit dem Titel Pinksize aus. Anschliessend wandte er sich der Fotografie zu und hatte 1970 mit androgyn inszenierten Selbstbildnissen erste Erfolge. Auf den teils lebensgrossen Schwarzweissbildern zeigte er sich unter anderem als Vamp, der mit Tränen in den Augen den Betrachter anschaut. Im gleichen Jahr war er in der Ausstellung «Visualisierte Denkprozesse» im Kunstmuseum Luzern vertreten. Nachfolgend wurde Urs Lüthi den «Transformern» zugerechnet, Vertretern einer Performance-Richtung, die den eigenen Körper verwandelt einsetzten, um gesellschaftliche und geschlechtsspezifische Rollenklischees zu beleuchten. Bekannt wurden aus dieser Zeit Lüthis androgyne «Numbergirl»-Fotos. Ende der siebziger Jahre setzte er zunehmend Farbfotografien ein, um das Banale, Alltägliche der dargestellten Personen und Objekte aufzuzeigen. Die Teilnahme an der documenta 6 in Kassel und an der spektakulären Show «Westkunst» 1981 in Köln markieren Urs Lüthis Weg zu internationaler Bedeutung. Ab 1980 suchte Lüthi mit großformatigen, konzeptuellen Acrylbilder-Serien eine neue Bildsprache; Ende der 1980er Jahre wandte er sich verstärkt mit Rauminstallationen von Werkserien den Themen der Werbung und ihren ästhetischen Strategien zu. 1993 gab es eine erste grosse Retrospektive im Bonner Kunstverein; seit 1994 ist Urs Lüthi Professor an der Kunsthochschule Kassel. 1996 erhielt er für sein Gesamtwerk den Ehrenpreis des Kantons Zürich. Einen Höhepunkt seines Schaffens bildet im Jahr 2001 Urs Lüthis Installation im Schweizer Pavillon auf der Biennale in Venedig. Die Retrospektive «Art is the better life» im Februar 2009 zeigt die ganze Breite eines so vielfältigen wie konsequenten und zielstrebigen Werks. Im März 2009 erhielt Urs Lüthi den Arnold-Bode-Preis der documenta-Stadt Kassel. Das Kuratorium würdigte den unbeirrbaren Versuch des Künstlers, «den polaren Gegensatz von Kunst und Leben zu überbrücken.

 

www.ursluethi.com

 

 

 

 

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